Was ist eigentlich Round Table?

Round Table. Serviceclub. Das hört sich im ersten Moment vielleicht komisch an. Skeptisch?

Lass uns kurz erklären, worum es bei Round Table geht:

Vergiss elitäre Zirkel oder geheime Handzeichen: bei RT, wie wir uns abgekürzt nennen, geht es um

den Dienst an der Allgemeinheit,
um Spaß und Freundschaft,
um Hilfe und Unterstützung für die Schwachen in unserer Gesellschaft.

Wir schließen bei RT neue Freundschaften: lokal, national und international. Wir haben Spaß,  machen einen Unterschied und helfen vor allem vor unserer eigenen Haustür. Nicht nur mit Spenden, sondern auch durch persönlichen Einsatz.
Es ist so einfach wie es klingt!

Round Table wurde vor rund 80 Jahren von einem jungen Geschäftsmann namens Louis Marchesi in Norfolk, England gegründet. Er war auf der Suche nach einem Club, der vor allem auf junge Männer zugeschnitten war. Der Name hat nichts mit König Arturs Tafelrunde zu tun, sondern basiert auf einer Rede, die Prinz Edward im Jahr 1927 hielt.

Er sagte: “The young business and professional men of this country must get together round the table, adopt methods that have proved so sound in the past, adapt them to the changing needs of the times and wherever possible, improve them” was frei übersetzt bedeutet, dass bewährte Lösungen übernommen, diese auf die veränderten Verhältnisse der Gegenwart und der Zukunft hin weiterentwickelt und verbessert werden sollten.

Adopt – adapt – improve“ sind noch heute die Leitworte eines jeden Mitglieds von Round Table, die sich selbst „Tabler“ nennen.

Im Jahr 1952 wurde der erste deutsche Tisch in Hamburg gegründet. Seitdem ist die Anzahl der Tische auf über 220 Deutschlandweit angewachsen, mit mehr als 3.500 Mitgliedern. Weltweit ist Round Table in mehr als 50 Ländern vertreten.

Ein toller Nebeneffekt des „Tablerdaseins“ ist es, das man sich, egal wo auf der Welt, einfach mit einem Mitglied auf einen Kaffee oder ein Bier treffen kann, und man weiß, man hat etwas gemeinsam. Von außerhalb kann eine solche Organisation schnell missverstanden werden: Round Table ist kein Geheimbund, kein Verein für Reiche, keine politisch oder konfessionell gebundene Vereinigung.

Round Table ist offen und keinesfalls elitär. Man muss kein Anwalt oder Arzt sein, um Mitglied zu werden. Die einzigen Voraussetzungen, die ein Tabler mitbringen muss: Interesse am Kennenlernen neuer Leute, an sozialem Engagement und man muss unter 40 Jahre alt sein. Das ist die Altersgrenze bei Round Table. Durch diese „Beschränkung“, eine der ganz wenigen bei Round Table, wird immer wieder für frischen Wind gesorgt. Keine „ewigen“ Präsidenten, keine verkrusteten Strukturen. Stattdessen neue Ideen und permanenter Wandel!

Ein Wort zum „Service“: In ganz Deutschland werden von Round Table jedes Jahr Hundertausende Euros gesammelt. Da diese Spenden hauptsächlich in lokale Serviceprojekte vor Ort fließen, bekommt der Einsatz von Round Table nicht immer breite, überregionale Aufmerksamkeit. Das Herz von Round Table, der „Service“, schlägt in erster Linie gleich vor der eigenen Haustür. Normalerweise ohne riesiges Tamtam und Presseaufgebot, sondern freiwillig und von Herzen gern.

Jeder, der einen Unterschied machen, etwas an die Allgemeinheit zurückgeben und dabei auch noch viel Spaß haben möchte kann sich bei Round Table melden.

Wir „Tabler“ sind Menschen mit verschiedensten beruflichen und persönlichen Backgrounds. Genau diese Vielfalt macht den Unterschied aus und dadurch fließen neue Ideen und andere Sichtweisen in die Gruppe ein.

Bist Du bereit, Dich sozial zu engagieren? Möchtest Du in Deiner Region wirken? Projekte in Deiner Stadt unterstützen? Gleichgesinnte im In- und Ausland treffen?

Komm zum besten Serviceclub der Welt. Komm zu Round Table.

Text: Leo Cooper/Florian Schmidbauer/Cornelius Lloyd Martens (RTD PRO 2014/2015)

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